Aknenarben Behandlung mit Hausmittel (Teil 4)

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Die Behandlung von Aknenarben mit Hausmittel ist nicht einfach und langwierig.
Da bei der Entstehung von Narben auch tiefer liegende Hautschichten verletzt werden, ist die Haut nicht mehr in der Lage, diese in ihrer ursprünglichen Form wieder aufzubauen. Das Gewebe ist also dauerhaft geschädigt.
Dennoch kann man versuchen, dass mit Hilfe von Hausmitteln die Aknenarben verblassen, nicht spannen und so weniger auffällig sind.
Die besten Erfolge scheint man zu erreichen, wenn man möglichst früh beginnt, die Aknenarben zu behandeln, das heißt, sobald die Wunde verheilt ist.
Gut geeignet sind hochwertige Öle wie Weizenkeimöl. In ihm befindet ein hoher Anteil an Linol- und Linolensäure, die entzündungshemmend wirken. Vitamin E ist ebenfalls in hoher Dosierung vorhanden. Es ist ein natürliches Antioxidantium, hilft den Flüssigkeitsverlust über die Haut zu minimieren und stärkt das Bindegewebe. Das Öl massiert man dünn in die Aknenarben ein.
Als Maske kann man Weizenkeimöl mit etwas Honig vermischen und auf den betroffenen Partien einwirken lassen. Mit der Mischungsverhältnis und Einwirkdauer muss man etwas experimentieren. Ist zu viel Honig enthalten, der zu lange auf der Haut verbleibt, kann dieser austrocknend wirken. Honig in der individuell passenden Menge hingegen pflegt und spendet Feuchtigkeit.

Die Inhaltsstoffe des Aloe-Vera-Gels sind noch nicht abschließend untersucht. Es wird aber traditionell zur Besserung der Wundheilung eingesetzt, da es stark feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend wirkt. Auch zur Behandlung von Aknenarben eignet es sich daher.
Von der österreichischen Kräuterkundlerin Maria Treben (1907 bis 1991) stammt der Vorschlag, zur Behandlung und Pflege von Narben Schwedenbitter zu verwenden. Schwedenbitter sind als Salbe oder Tinktur erhältlich, die auf die Aknenarben aufgetragen werden.