Aknenarben lasern – Teil 2 der Aknenarbenserie

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Besonders gut durch die Lasertherapie lassen sich flache, eingesunkene Aknenarben behandeln, aber auch verdickte Narben sprechen auf diese Art der Behandlung an. Im Einzelfall entscheidet daher der behandelnde Hautarzt oder der Kosmetiker über den möglichen Behandlungserfolg.
Häufig wird ein CO2-Laser verwendet, der in sehr kurzen Impulsen Energie in die obersten Hautschichten leitet. Die vom Wasser aufgenommene Energie bewirkt, dass das Wasser in der Haut verdampft und die oberste Hautschicht zerstört wird. Da die Stärke der zugeführten Energie und die Eindringtiefe genau reguliert werden kann, ist das Risiko einer Narbenbildung gering. Allerdings bedarf es Erfahrung, um diese Behandlung durchzuführen: Wird Gewebe in der Tiefe zerstört, können sich Narben bilden, da sich die Haut hier nicht mehr regenerieren kann.
Die Schmerzen, die durch den Laser entstehen, sind in etwa mit Nadelstichen zu vergleichen; im Allgemeinen wird daher auf eine Narkose verzichtet.
Wird die Laserbehandlung korrekt durchgeführt, wächst junge, rosafarbene Haut nach, die bis zu zehn Wochen bestehen bleibt. Sie kann allerdings mit Make-up verborgen werden.

In den Tagen nach der Behandlung durch den Laser ist die Haut empfindlich und gereizt. Außerdem bilden sich Krusten, die von alleine abfallen müssen. Wird hier nachgeholfen, besteht ebenfalls das Risiko einer erneuten Narbenbildung. Mit speziellen Salben wird die Haut in dieser Zeit gepflegt.
Je nach Ausprägung der Aknenarben sind eine oder mehrere Laserbehandlungen notwendig. Das endgültige Resultat ist erst nach frühestens drei Monaten sichtbar.
Vor Sonneneinstrahlung muss man seine Haut bis zu sechs Monaten schützen, da sonst Pigmentstörungen entstehen können.