Ernährung bei Akne – so essen Sie richtig
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Ob die Ernährung Einfluss auf die Bildung von Akne hat, ist umstritten. Bestimmte Nahrungsmittel werden aber immer wieder diskutiert, wenn es um die Entstehung von Pickeln geht.
Ob man selbst als Betroffener durch ein Nahrungsmittel seine Akne verschlimmert, kann man am besten durch eine Ausschlussdiät feststellen. Über einen Zeitraum von etwa vier Wochen sollte man auf Süßigkeiten und gesüßte Getränke, Milch und Milchprodukte, fettreiches und scharfes Essen, tierische Fette und Fleisch, Nüsse, Fertig- und Weißmehlprodukte verzichten. Da Kaffee, Alkohol und Zigaretten direkten Einfluss auf die Blutgefäße und somit auch auf die Ernährung sowie Durchblutung der Haut haben, verzichtet man nach Möglichkeit auch hierauf.
Stattdessen nimmt man Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Fisch und pflanzliche Öle zu sich. Wer nur schwer auf Milch verzichten kann, greift in dieser Zeit zu Sojaprodukten, Ziegen- oder Schafsmilch. Anstatt gesüßter Getränke, wie Cola oder ähnlichem, trinkt man mindestens 1,5 Liter Wasser, Früchte- oder Kräutertee am Tag.
Kommt es innerhalb der Ernährungsumstellung zu einer Verbesserung des Hautbildes, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Akne mit der Ernährung zusammenhängt. Natürlich muss man sich nun nicht bis an sein Lebensende weiterhin so ernähren wie in den ersten vier Wochen. Ideal wäre es, wenn man in den folgenden Wochen und Monaten wieder im Vier-Wochen-Rhythmus jeweils eine Produktkategorie hinzufügt und beobachtet, wie sich die Haut verhält. Kommt es zum Beispiel zu einer Verschlechterung, nachdem Nüsse wieder den Speiseplan bereichert haben, liegt es nahe, auf diese in der Zukunft zu verzichten.
