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Kosmetik Akne

Die Kosmetikakne ist eine relativ junge Erkrankung, die mit dem Trend einhergeht, dass Frauen und Mädchen sich immer früher schminken und häufig kein Tag ohne Make-up sowie andere Kosmetikprodukte vergeht.


Definition und Ursachen der Kosmetik Akne

Eine Kosmetikakne entwickelt sich in vielen Fällen relativ langsam. Betroffen sind vor allem Frauen zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr.

Viele Frauen schminken sich aufgrund von fettiger Haut, Mitessern, Rötungen, Pickeln oder um frisch und gepflegt auszusehen. Auf bestimmte Inhaltsstoffe reagiert die Haut aber bei ihnen mit Unverträglichkeiten; dies passiert häufig nicht bei der ersten Anwendung eines neuen Produktes, sondern erst nach mehrmaliger Nutzung.

Ähnlich der Kosmetikakne ist die Kontaktakne, da die Haut hier auf bestimmte Stoffe reagiert.

Diese sind aber häufig nicht in Kosmetikprodukten zu finden, sondern in Stoffen aus der Umwelt, mit denen man in Kontakt kommt. Am Häufigsten wird sie durch Öle, Chlor oder Teer ausgelöst. Betroffen sind meistens Menschen, die beruflich mit diesen Stoffen zu tun haben: Mitarbeiter von Raffinerien oder in der Autoindustrie können an der Ölakne erkranken, Straßenarbeiter oder Dachdecker an der Teeakne. Eine Chlorakne kommt meistens im Zusammenhang mit Arbeitsunfällen in der Chemie-Industrie auf.

Symptome der Kosmetik Akne

Die Haut zeigt bei einer Kosmetikakne die Unverträglichkeit auf Kosmetikprodukte beziehungsweise deren Inhaltsstoffe anfangs mit leichten Rötungen oder Juckreiz. Da die Frauen nicht wissen, dass sie auf das Kosmetikprodukt reagieren, suchen sie Hilfe in weiteren pflegenden sowie beruhigenden Produkten oder überschminken die Auffälligkeiten mit dem Resultat, dass sich die Beschwerden verschlimmern. Nun entwickelt sich häufig ein Teufelskreis. Wird nichts gegen die Akne unternommen, bilden sich erst Mitesser, später dann Pickel oder Bläschen.

Die Symptome der Kontaktakne entsprechen denen der Kosmetikakne.



Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten

Um eine Kosmetik- oder Kontaktakne zu behandeln, ist die Methode der Wahl, die entsprechenden Wirkstoffe zu meiden.
Bei Kosmetika sollte man Inhaltsstoffe verschiedener Produkte vergleichen, um so den Auslöser zu identifizieren, da sich dieser in vielen weiteren Produkten, wie Shampoo, Duschgel oder Bodylotion, befinden kann.

Sind die Beschwerden sehr stark, kann der Arzt ein Präparat mit Kortison oder ein Antihistaminikum verschreiben, welches die akuten Entzündungssymptome lindert.

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