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Akne Ernährung



Zahlreiche Studien belegen durch ihre Untersuchungsergebnisse, dass bei Akne die Ernährung eine wesentliche Rolle spielt. Fast jeder Dritte Jugendliche ist in Deutschland während der Pubertät von Akne betroffen. Auslöser ist in der Regel zwar eine erhöhte Hormonproduktion, aber bestimmte Lebensmittel nehmen meist ein negativen Einfluss auf den Krankheitsverlauf und lassen Akne oftmals erst ausbrechen.

Gesunde Ernährung bei Akne



Umgekehrt kann mit der richtigen Ernährung der Schweregrad reduziert sowie eine Linderung der Pickel begünstigen. Dass Zucker ungesund ist, wissen alle. Dass raffinierte Kohlenhydrate, wie sie zum Beispiel in weißem Mehl vorhanden sind, ebenfalls Akne fördern, ist weniger bekannt.

Milchprodukte, Zucker und weitere raffinierte Kohlenhydrate

Zucker und raffinierte Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen. Ein gesunder Körper reagiert mit der Blutzuckerregulierung auf einen normalen Wert, aber in der Zwischenzeit wird die Produktion männlicher Hormone gesteigert, um eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels zu unterstützen. Hier sollte anstelle von Zucker Honig verwendet und auf anstatt raffinierte Kohlenhydrate in hellen Getreidesorten auf Vollkornprodukte umgestiegen werden.

Wer gern Schokolade isst, muss sich trotz Aknepickel nicht in Verzicht üben. Sie hat in der Regel einen immensen Gehalt an Zucker. Die Reaktion des Körpers ist dieselbe, wie bei jedem anderen Zuckerkonsum. Dementsprechend kann auch Schokolade Akne begünstigen. Die Lösung bringt schwarze Schokolade, wie unter anderem Zartbitter-Schokolade. Sogenannte Diät-Schokolade, wie sie zum Beispiel für Diabetiker erhältlich ist, besitzt maximal eine Süße, der den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schießen lässt und in der Folge keinen Einfluss auf die Hormonsteigerung sowie Pickel nimmt.

Kuhmilch zählt zu den Lebensmitteln, die durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe als gesund gilt. Wird genauer hingeschaut, stimmt das nur bedingt. Diese Milch stammt in der Regel von trächtigen Kühen. Eine trächtige Kuh produziert Unmengen von Hormonen, die auch in ihrer Milch zu finden sind. Sie überleben jeden Verarbeitungsprozess und landen mit der Milch auf dem Tisch der Verbraucher und letztendlich im Körpersystem.

Wer viel Kuhmilch trinkt, erhöht kurzzeitig seinen Hormonspiegel, der vor allem bei empfindlichen sowie Risiko-Patienten Akne auslösen oder bestehende Pickel verschlimmern kann. Sojamilch oder Mandelmilch stellen eine optimale Lebensmittel-Alternative zur Kuhmilch dar.

Bei einer Ernährung mit diesen Lebensmitteln kommt es nicht nur während erhöhter Hormonproduktionen in der Pubertät zu Akne, sondern kann Erwachsene ebenso betreffen, wenn viel Milch und Zucker verzehrt sowie eine Ernährung mit viel raffinierten Kohlenhydraten stattfindet.

Eiweiß, Fette und Geschmacksverstärker



Eine Ernährung mit viel Eiweiß, tierischen Fetten und Konservierungsstoffen begünstigt Pickel ebenfalls.

Tierische, gesättigte Fette, wie sie meist auch in Schokolade enthalten ist, verschlechtern langfristig die Durchblutung und die Versorgung der Haut wird eingeschränkt. Das bedeutet, dass unter anderem der natürliche, körpereigene Abwehrmechanismus der Haut reduziert und die Haut anfälliger für Erkrankungen wird. Hier empfiehlt es sich, in der Ernährung tierische, gesättigte Fette zu vermeiden und durch ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen, wie Raps- oder Sonnenblumenöl.

Fertig-, Tiefkühlkostprodukte und Fast-Food enthalten meist freies Glutamat, das chemisch hergestellt, als Geschmacksverstärker dient. In den 70er Jahren wurde eine weltweite Glutamat-Unverträglichkeit auffällig, die durch wissenschaftliche Studien bestätigt wurde.

Zahlreiche Kinder, jugendliche und Erwachse reagieren vor allem bei übermäßigen Verzehr oben genannter Lebensmittelprodukte, mit einer Überempfindlichkeit auf den Geschmacksverstärker. Neben Übelkeit kann Glutamat Entzündungen der Haut hervorrufen und Pickel verschlimmern. Übrigens wird in Bio-Produkten oft Hefeextrakt verwendet. Dies ist eine geschwächte Form von Glutamat und dient ebenfalls der Geschmacksverstärkung.

Vor allem rotes Fleisch ist reich an Eiweißen. Wird viel Protein zu sich genommen, kann die Haut mit Unreinheiten reagieren und Pickel entstehen lassen. Das Essen sollte für die Gesundheit der Haut anstelle von rotem Fleisch öfter gesunde Fischgerichte beinhalten.

Obst und Gemüse



"Esst viel Obst und Gemüse, das ist gesund", klingt es immer öfter aus Elternmunde. Aber nicht alles ist für die Haut und Akneerkrankung vorteilhaft.

Unter anderem ist in süßlichem Obst Fructose enthalten. Dies ist natürlicher Fruchtzucker. Er ist gesünder als herkömmlicher Zucker, aber kann wie dieser, den gleichen Einfluss auf die Pickelbildung nehmen.

Zudem kann bei übermäßigem Konsum von Fructose eine Überempfindlichkeitsreaktion vorkommen, die sich in eitrigen Pickeln und Mitessern äußern kann. Hohe Fructosegehalten sind vor allem in Brombeermarmelade, getrockneten Feigen, Zitronensaftkonzentrat und Pflaumenmus enthalten.

Avocados haben hingegen einen minimalen Fruchtzuckergehalt und besitzen zudem zahlreiche Vitamine sowie gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Papayas sind ebenfalls empfehlenswert. Äpfel, Birnen und Sauerkirschen sollten hingegen nur in Maßen konsumiert werden.

Beim Gemüse verhält es sich ähnlich. Gurken enthalten zum Beispiel Cucurbitacine. Das sind Bitterstoffe, die eine toxische Wirkung haben. Zur Senkung des Krebsrisikos sind die Bitterstoffe perfekt geeignet, für die Haut allerdings weniger. Sie können eine Akneerkrankung forcieren.

Gleiches gilt oft für Gemüse, das nicht hohen Bio-Anforderungen entspricht. Chemische Zusatzstoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit sowie eine Reifung unter Zuhilfenahme von Kunstdünger, können Giftstoffe in den Körper fließen lassen, die sich negativ auf das Hautbild auswirken können. Sie sind in der Lage, das Immunsystem sowie die Zellgenerierung zu irritieren und geben damit freien Radikalen den Weg in die Haut frei. Eine Verschlimmerung von Aknepickeln ist die Folge.

Gesunde Lebensmittel gegen Akne



Durch die weite Verbreitung von Akne, sind Wissenschaftler der Medizin und Ernährung seit vielen Jahren mit der Forschung nach den gesündesten Lebensmitteln gegen die Hauterkrankung tötig. Bisher wurden keine Wundermittel in Lebensmitteln entdeckt.

Doch durch Studien wurde belegt, dass eine ungesunde Ernährung in den meisten Fällen einen negativen Einfluss auf die Haut und mögliche Erkrankungsformen wie Akne nimmt.


  • Bestimmte Lebensmittel verfügen über Inhaltsstoffe, welche die Chance von Hautunreinheiten minimieren und unterstützend gegen sie wirken.

  • Zink ist zum Beispiel wichtig für die Hautheilung. Reichlich enthalten ist es unter anderem in Bohnen und Sonnenblumenkernen.

  • Selen begünstigt die Hautregenerierung und schützt vor freien Radikalen. In braunem Reis und Hafer ist es hochdosiert zu finden.

  • Eisen ist wichtig für die Sauerstoffversorgung des Hautgewebes. Brokkoli, Radieschen und Fisch besitzen hohe Eisenwerte.

  • Vitamin C stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern fördert auch die Kollagenproduktion. Die Haut bleibt eleatischer und unanfälliger für freie Radikale. Brokkoli, Paprika und Mandarinen mit geringem Fruchtzuckergehalt sind optimal für eine zusätzliche Dosis Vitamin C geeignet.

  • In Spinat und Champignons ist reichhaltig Biotin enthalten. Biotin sorgt für eine zügige Hautzellerneuerung und macht die Haut resistenter gegen Unreinheiten.

  • Zusätzlich sollte Vitamin A in der Ernährung nicht fehlen. Dies ist vor allem in Möhren, Spinat sowie Honigmelonen zu finden. Vitamin A reduziert die Hautverhornung, die Talgdrüsen verschließt und Entzündungen begünstigt.

  • Wie Studien belegen, wirkt sich eine hohe Wasserzufuhr positiv auf Pickel aus. Drei Liter sollte täglich getrunken werden, damit vorhandene Giftstoffe zuverlässig aus dem Körper ausgeschwemmt werden und nicht durch ihre toxische Wirkung Hautentzündungen hervorrufen.

  • Lebensmittel mit einer antioxidativen Inhaltsstoffen reduzieren Entzündungsherde, machen Gefäße durchlässiger und in der Folge sorgen sie für eine bessere Hautdurchblutung. Sie fangen freie Radikale ab und sind unter anderem in Knoblauch, Kohl, Ingwer und Pekanüssen zu finden.


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